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40 Jahre ARGE

Arbeitsgemeinschaft zur Förderung europäischer Partnerschaften Schöneck e.V.

ARGE SCHÖNECK

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Im Rahmen einer akademischen Feier beging die Arbeitsgemeinschaft zur Förderung europäischer Partnerschaften Schöneck e. V. am 3. Okt. 2015 ihr 40-jähriges Bestehen. Hierzu wurden in die SKV-Halle in Büdesheim Frau Bürgemeisterin Cornelia Rück, die Altbürgermeister Erwin Schmidt und Ludger Stüve, Vertreter der Gemeinde, der Parteien, Verbände und Vereine eingeladen. Dabei waren auch Freunde aus der französischen Partnergemeinde Anould und das dortige Blasorchester „Batterie Fanfare La Renaissante“.

In seiner Eröffnungsrede erinnerte der 1. Vorsitzende der ARGE, Michael Kaschel, an die Anfänge der Partnerschaft mit der Vogesenstadt Anould im Jahre 1969. Nach der Zerstörung Anoulds durch die deutsche Wehrmacht wagten die Bürgermeister Marcel Vincent und Wolfgang Kloss einen Neubeginn. Die wachsende Freundschaft wurde dann 1973 durch die Bürgermeister Erwin Schmidt und Guy Delacote durch die Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde zum Ausdruck gebracht. Um die zukünftigen Aktivitäten dieser Partnerschaft zu organisieren und zu begleiten, wurde 1974 die ARGE Schöneck gegründet. Mit Alfred Nanz wurde ein Pionier der deutsch-französischen Freundschaft der erste Vorsitzende.

Im Jahre 2003 konnte sich die ARGE über neue Aufgaben im Rahmen der Partnerschaft von Schöneck mit der ungarischen Stadt Gyomaendröd freuen.

Frau Bürgermeisterin Cornelia Rück würdigte die Arbeit der ARGE mit den Worten: Wenn wir heute Freundschaften mit Menschen in Frankreich und Ungarn pflegen, uns für die Kulturen unserer Partnerstädte interessieren, wenn wir heute miteinander leben können, wie es zuvor nie möglich war, dann haben unsere Städtepartnerschaften mit Anould und Gyomaendröd einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet“.

Die ehemaligen Bürgermeister von Schöneck, die Herren Schmidt und Stüve, gingen in ihren Reden auf die Anfänge der jeweiligen Partnerschaften ein und berichteten über die wechselseitigen Besuche von Vereinen und Organisationen der drei Partnerstädte und den daraus folgenden privaten Freundschaften.

Emotionaler Höhepunkt der akademischen Feier war zweifelslos die Rede von Claudine Noel, Bürgerin von Anould und zusammen mit ihrem Mann über viele Jahre hinweg treue Unterstützerin der Partnerschaft. Sie berichtet, dass in den Anfängen der Partnerschaft ein Bewohner Anoulds, ein ehemaliger KZ-Häftling, eine deutsche Familie bei sich zu Hause aufnahm. Ihr Schlusswort war das eigentliche Thema der akademischen Feier: „Lasst dieses Gefühl der Brüderlichkeit und der Freundschaft, das zwischen unsere Städten und Ländern entstanden ist, nicht erlöschen!“

Die akademische Feier wurde musikalisch begleitet durch das „Blasorchester Büdesheim „ und „Batterie Fanfare La Renaissante“.

 

 

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